Am Freitag, 20. März 2026, fand die 16. ordentliche Mitgliederversammlung im Foyer des Lustenauer Reichshofsaales statt.
Nach Ablauf der dreiminütigen Gnadenfrist eröffnete Obmann Georg Watzenegger die Sitzung. Als Vertreterinnen der Politik begrüßte er Gemeinderätin Nadine Peschl sowie Vereinsmitglied und Landtagsabgeordnete Nicole Feurstein-Hosp.
In einer Schweigeminute wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht: Rudolf Schrottenbaum, Hedwig Bundschuh, Karl Moll, Engelbert Pfanner, Albin Beiser, Walter Dietrich und Rudolf Petscharnig.
In seinem Bericht erläuterte der Obmann, welche Aktivitäten der Verein im vergangenen Vereinsjahr durchführte, und hob dabei insbesondere die Teilnahme an einer mehrtägigen genealogischen Veranstaltung in Frankreich, den Weihnachtsforschertreff in Bludenz sowie die kürzlich durchgeführte Mitgliederbefragung hervor.
Anschließend informierte Kassier Werner Geiger über die zufriedenstellende finanzielle Lage des Vereins. Die Kassaprüfer Rudolf Hörburger und Elmar Rederer beantragten die Entlastung von Kassier und Vorstand, die von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen wurde.
Nach der Abarbeitung eines Großteils der Tagesordnung gab der Obmann einen Ausblick auf geplante Aktivitäten im kommenden Jahr und wies auf das bevorstehende 25-Jahr-Jubiläum hin.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Gerdi Petras. In seiner Laudatio würdigte Obmann Georg Watzenegger ihre Verdienste um den Verein sowie um die Lustenauer Lokalgeschichte. Seit 2003 ist sie Mitglied der IGAL und arbeitete im Rahmen eines Vereinsprojekts gemeinsam mit Albin Beiser (1935–2026) an der Geschichte der Lustenauer Häuser. Der Antrag des Vorstandes auf Verleihung der Ehrenmitgliedschaft wurde einstimmig angenommen und die Ehrenurkunde konnte noch vor Ort überreicht werden.
Neben allgemeinen Wortmeldungen richtete Gemeinderätin Nadine Peschl Grußworte an die Versammlung und lobte den Verein für seinen Beitrag zur Pflege der Lokal- und Kulturgeschichte.
Im Anschluss an den offiziellen Teil präsentierte Franz Schütte Ergebnisse der Mitgliederbefragung und erläuterte daraus abgeleitete Maßnahmen. Zur künftigen Verteilung der Vereinsarbeit auf mehrere Schultern sollen mehrere Arbeitsgruppen eingerichtet werden. Interessierte können sich direkt an Franz Schütte wenden.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Interesse an der Vereinsarbeit.